Mediation in der Arbeitswelt
Mediation in der Arbeitswelt ist ein effektiver Ansatz zur Konfliktlösung, der darauf abzielt, Spannungen am Arbeitsplatz konstruktiv zu bewältigen und langfristige Lösungen zu finden.
Mögliche Einsatzbereiche einer Mediation in der Arbeitswelt sind:
- Interpersonelle Konflikte: Bearbeitung von Konflikten zwischen einzelnen Mitarbeitenden
- Vorgesetzten-Mitarbeiter-Konflikte: Unterstützung bei Auseinandersetzungen zwischen Führungskräften und Mitarbeitenden
- Teamkonflikte: Lösung von Meinungsverschiedenheiten und Spannungen innerhalb von Teams
- Konflikte zwischen Führungskräften oder auch Führungskräften und Anteilseignern
- Umstrukturierungs- und Veränderungsprozesse: Begleitung von Konflikten im Zusammenhang mit organisatorischen Veränderungen
- Leistungsprobleme: Konflikte im Zusammenhang mit der Beurteilung von Arbeitsleistungen und Zielerreichung
- Diskriminierung und Mobbing: Konflikte im Zusammenhang mit unangemessenem Verhalten oder Diskriminierung am Arbeitsplatz
- Arbeitsbedingungen: Unstimmigkeiten bezüglich Arbeitszeiten, Homeofficeregelungen, Arbeitsbelastung oder anderen arbeitsbezogenen Bedingungen
- Verteilung von Verantwortlichkeiten: Unklarheiten oder Uneinigkeiten über Zuständigkeiten und Aufgaben
Hier finden Sie noch 3 schlagkräftige Argumente für den Einsatz von Mediation in der Arbeitswelt:
1. MEDIATION ALS INSTRUMENT DER MITARBEITERBINDUNG
Setzen Sie ein Zeichen - Mediation als Baustein einer positiven Konfliktkultur
In Zeiten der Arbeitnehmermärkte und des Fachkräftemangels ist die Mitarbeiterzufriedenheit wichtiger denn je. Die Arbeitswelt befindet sich im Wandel. Schlagworte wie „New work“ beschreiben die veränderten Bedürfnisse der Arbeitnehmer. Harte Faktoren wie Einkommen und Status stehen nicht unbedingt mehr an erster Stelle. Stattdessen gewinnen Werte wie persönliche Entfaltung, Wertschätzung, kreative Mitgestaltung, Sinnhaftigkeit und Angehörigkeit zu einer Gemeinschaft immer mehr an Bedeutung. Mediation als Baustein einer positiven Konfliktkultur setzt genau in diesem Zusammenhang ein deutliches Zeichen. Nicht nur die Mitarbeiterzufriedenheit kann somit gesteigert werden; die Etablierung von Mediation im Rahmen des Konfliktmanagements kann auch im Rahmen des Employer Branding positive Effekte haben.
2. MEDIATION ALS KATALYSATOR IN CHANGE-PROZESSEN
Warten Sie nicht auf den „großen Knall“
Change-Prozesse gehörten heutzutage zum Daily Business in der Arbeitswelt. Größere oder auch kleinere Veränderungen in der Aufbau- oder Ablauforganisation oder im Rahmen der Digitalisierung (Bsp. Einführer neuer Software) können für MitarbeiterInnen oder auch ganze Teams zum Problem werden. Konflikte sind in diesem Zusammenhang oft an der Tagesordnung. Auch hier setzt die Mediation als Baustein eines erfolgreichen Change-Managements an. Bedenken, Ängste, Sorgen oder Probleme rund um die Veränderungen können durch ein Mediationsverfahren oftmals schon in einem frühen Stadium erfolgreich aufgelöst werden. Der „große Knall“ kann somit ausbleiben.
3. MEDIATION ALS SCHLÜSSEL ZUR MITARBEITERGESUNDHEIT
Wirken Sie psychischen Belastungen entgegen – senken Sie die Krankenquote
Die Zahl der psychischen Erkrankungen und die daraus resultierenden Fehltage stiegen seit 2010 um 56 Prozent. Der Fehlzeiten-Report des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) ermittelte, dass psychische Erkrankungen bei den AOK-versicherten Beschäftigten 2021 mit 12 Prozent aller Krankheitsfälle die zweithäufigste Krankmeldungsursache waren. Psychische Erkrankungen bringen zudem häufig lange Ausfallzeiten mit sich. Im Schnitt dauerten sie 29,7 Tage – das ist mehr als doppelt so lang wie die durchschnittliche Zahl der Krankheitstage bei anderen Erkrankungen, die bei 13,2 Tagen liegt (Quelle: https://www.aok.de/fk/betriebliche-gesundheit/grundlagen/fehlzeiten/ueberblick-fehlzeiten-report/). Auch im aktuellen Gesundheitsreport einer weiteren großen Krankenkassen (DAK) werden 16,1 Prozent des Krankenstandes durch psychische Gründe verursacht und liegen somit auf Platz drei der wichtigsten Erkrankungsarten (Quelle: https://www.dak.de/dak/unternehmen/reporte-forschung/gesundheitsreport-2024_66150). Psychische Krisen von Beschäftigen entstehen oft am Arbeitsplatz selbst, beispielsweise durch Mobbing. In diesem Zusammenhang kann Mediation dazu beitragen, wiederkehrenden Langzeiterkrankungen effektiv zu verhindern.
Hier finden Sie einen weiteren interessanten Bericht zu diesem Thema:
Kosten
Konflikte in der Arbeitswelt sind meist komplexer als im Privatbereich. Die Kostenstruktur variiert daher gemäß der Art und des Ausmaßes des Konflikts. Oft sind mehr als zwei Parteien beteiligt und es bedarf beispielsweise einzelner Vorabinterviews. Im betrieblichen Kontext muss zudem meist eine Co-Mediatorin hinzugezogen werden, so dass wir Arbeitsmediationen immer gemeinsam durchführen.
Im Allgemeinen basieren die Kosten auf einem stündlichen Honorar von 300 Euro.
Für eine bessere Planungssicherheit bieten wir Ihnen auch gerne Paketpreise an:
Basispaket: Vorabgespräch mit dem Auftraggeber, Angebotserstellung, Konflitkanalyse, EINE Mediationssitzung zur Klärung von Missverständnissen sowie mündliche Identifikation des Konflikts:
750 Euro
Premiumpaket: Vorabgespräch mit dem Auftraggeber, Angebotserstellung, Konfliktanalyse und ausführliche Bedarfsanalyse mittels Versendung und Auswertung von Vorab-Fragebögen, ZWEI Mediationssitzungen zur Identifikation von Interessen und Erarbeitung von Lösungsansätzen, Ausarbeitung einer schriftlichen Vereinbarung:
1.550 Euro
PremiumPLUS-Paket: Vorabgespräch mit dem Auftraggeber, Angebotserstellung, Konfliktanalyse und ausführliche Bedarfsanalyse sowie einzelne Vorgespräche mit allen Beteiligten, ZWEI Mediationssitzungen zur Identifikation von Interessen und Erarbeitung von Lösungsansätzen sowie bei Bedarf eine DRITTE Sitzung, Ausarbeitung einer schriftlichen Vereinbarung, Durchführung eines Follow Up Termins:
2.450 Euro