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Mediation in Stellvertretung

Was ist das? In der Mediationspraxis kommt es immer wieder vor, dass nicht alle Konfliktparteien  bereit oder in der Lage sind, an einer Mediation teilzunehmen. Das Prinzip der Stellvertretermediation findet daher immer mehr Zuspruch in der Praxis.

Für wen ist es geeignet? Ist eine der Konfliktparteien beispielsweise bereits verstorben und eine hinterbliebene Person hat einen unbearbeiten Konflikt, so kann diese den Konflikt für sich mit Hilfe der Mediation bearbeiten und bestenfalls auflösen. Auch sonst ist eine der Parteien oftmals nicht bereit, an einer Mediation teilzunehmen oder aber man möchte den anderen erst gar nicht danach fragen, sondern einfach nur für sich selbst Klarheit über den Konflikt erhalten und eigene Handlungsoptionen entwickeln.

Wie läuft es ab? In einem Vorgespräch nimmt die Mediatorin die wesentlichen Infomationen auf. Anschließend wird die Rolle der nicht anwensenden Partei durch eine/n Schauspieler/in ersetzt. Anstelle von Einigungsoptionen werden Handlungsoptionen für die anwesende Partei entwickelt.